Crespi d’Adda war ein wunderbares Dorf, wo die unternehmerischen Notwendigkeiten und der philantropische Zweck und die Ehrgeize einer aufgeklärten Familie harmonisch verschmelzen sollten.Crespi d’Adda ist nicht nur eine Stadt: in jedem Gebäude und in jedem architektonischen und städtebaulichen Detailkonnen wir den Wunsch, ein unwiederholbares Unikum zwischen vernunftgemäße Zweckmäßigkeit und ästhetische Feinheit zu schaffen, verstehen.
Es ist kein sozialer Wohnungsbau: die Häuser gleicher Farbe haben Verzierungen, die sich auf die lombardische Kunst beziehen. Es gab verschiedene ornamentale Elemente auf der gleichförmigen Vorderfronten: die Verzierungen aus Terrakottafliesen, die Mäander unter dem Dach, die Fenster und die Türen rundherum von Zierleisten verziert und das Gurtgesims. Die Häuser hatten auch Blumengärten.
Süden gab es orthogonale Straßen und die herrlichen Angestelltenvillen, die Außenfreitreppen, Treppenabsätze und Holzverzierungen haben.
In Richtung Süden können wir Meisterstücke an Jugendstil finden: die Villen für Betriebsführer, die ausgearbeiteten architektonischen Strukturen und verschiedenartigen ornamentalen Elemente (wie z.B. Ziegelsteine, Terrakottafliese und „ceppo“ aus Brembate) haben.
Die Spitze der Wohnrangordnung war die neugotische Villa der Familie Crespi, die neben der Fabrikanlage war. Dieses Schloss darstellt die Schönheit, die Zweckmäßigkeit und die Selbstständigkeit der Stadt, die eine „glückliche Insel der Arbeit“ war.